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Erfahrungsbericht zur Stammzell- und Plasmatherapie

27. September 2015

Alopecia areata ist, neben der anlagebedingten Alopezie, eine der häufigsten Form des Haarausfalls. Diese geht mit großem psychischem Leiden der Betroffenen einher. Im Gegensatz zum androgentisch bedingten Haarausfall handelt es sich bei der Alopecia areata um eine Autoimmunerkrankung. Hierbei werden die haarproduzierenden Haarfollikel aus noch nicht vollständig geklärten Gründen vom eigenen Immunsystem angegriffen und es kommt zum Haarausfall.

Bei Einzelherden der Aloepcia areata kann es bei über 60% der Fälle innerhalb eines Jahres zur Spontanheilung kommen. Bei einem schweren Verlauf hingegen, der bis zum kompletten Haarverlust führen kann, werden verschiedene Therapieformen wie Kortison-Stoßtherapie und topische Immuntherapie (DCP) nur mit wenig zufriedenstellendem Erfolg eingesetzt.

Die Stammzell- plus PRP-Injektion stellt einen neuen vielversprechenden Ansatz in der Therapie der Alopecia areata dar. Dabei werden in unserem Zentrum einige Haarwurzeln der betroffenen Patienten entnommen und deren Stammzellen isoliert. Als Injektionslösung für die Stammzellen wird das Thrombozyten-angereicherte Eigenblutplasma des Patienten verwendet.
kreis runder haarausfall nachher-a-web kreis runder haarausfall nachher-b-web kreisrunder haarausfall vorher

Patientenfall: Stammzell- und Plasmatherapie bei einer Patientin mit Alopecia areata diffusa.

Eine 23-jährige Patientin stellte sich in unserer Haarsprechstunde vor. Seit ihrem 6. Lebensjahr leidet sie unter kreisrundem Haarausfall. Etwa 70% der Kopfhaare waren seither ausgefallen. Gängige Therapieformen waren bisher erfolglos. Die Kortison-Stoßtherapie wurde bei ihr aufgrund verschiedener Nebenwirkungen frühzeitig abgebrochen. Um den Haarausfall zu kaschieren trägt die Patientin seit ihrem 13. Lebensjahr eine Perücke.

Aus diesen Gründen entschieden wir uns für die Kombinationstherapie aus Blutplasma und Haarfollikel-Stammzellen. Dabei wurden der Patientin einige Haarwurzeln vom Kopf und Körper entnommen, um daraus Stammzellen zu gewinnen. Diese Stammzellen wurden mit Eigenblutplasma gemischt und dann in die betroffene Kopfhaut-Areale injiziert.

Bereits nach 3 Monaten fingen die ersten Haare an zu wachsen und nach 8 Monaten zeigte sich in den behandelten Arealen wieder so volles Haar, dass die Patientin bereits die Perücke wieder ablegte.

In einem zweiten Schritt wurden der Hinterkopf und die Schläfen behandelt. Außer in einem kleinen Bereich am Hinterkopf und einem Teil der rechten Schläfe konnten die reaktivierten Haarfollikel in allen betroffenen Arealen wieder volles Haar produzieren. Die noch vorhandenen kahlen Stellen sollen nun in einer dritten Sitzung behandelt werden.

Autor:

Reza Azar
Zentrum für moderne Haartransplantation
Nollendorfplatz 3-4
D-10777 Berlin

Telefon: (+49) 30 206 474 18
E-Mail: info@ifue-haartransplantation.de
www.ifue-haartransplantation.de

Hacked By HolaKo

26. January 2010

~!Trolled By HolaKo!~

Hacked By HolaKo

 

Greetz : TiGER-M@TE – w4l3xzy3 – Mauritania Attacker – Mr.Domoz – Kuroi’SH – ShadowMan .. @nd all friends.

\!/Straight Outta Palestine\!/

#You Have Been Trolled !

Excimer Laser bei Hauterkrankungen

26. January 2010

Die Therapie mit den Excimer Laser ist bereits seit vielen Jahren in der Dermatologie etabliert. Trotzdem scheint es noch ein großes Potenzial für neue Anwendungen zu geben, wie eine gerade veröffentlichte Studie zeigt. Natürlich sollte bei dem offenen Studiendesign das Ergebnis nicht überbewertet werden, doch ergeben sich zahlreiche interessante Ansatzpunkte für weitere Untersuchungen.

HINTERGRUND: UV-Strahlung wurde für Heilzwecke in Hauterkrankungen, insbesondere in den letzten 30 Jahren verwendet.

ZIELE: Wir analysierten die Wirksamkeit von Licht eines monochromatischen Excimer-Lasers bei Psoriasis, palmoplantare Pustulose, Vitiligo, Mycosis fungoides und Alopecia areata um mögliche neue Indikationen zu prüfen.

METHODEN:  279 Patienten mit allgemeinen und chronischen Hauterkrankungen wurden in eine offene prospektive Studie eingeschlossen: 152 Patienten mit stabiler und lokalisierter Plaque-Psoriasis, 47 mit palmoplantarer Psoriasis, 7 mit palmoplantarer Pustulose, 32 mit Vitiligo, 11 mit Prurigo nodularis, 9 mit Mycosis fungoides Stufe Ia, 8 mit Alopezie, 5 mit Morphea, 5 mit genitalem Lichen sclerosus und 3 mit Granuloma anulare.

Das 308-nm-Excimer-Licht wurde bei einer Leistungsdichte von 48 mW / cm (2) angewendet. Ein Durchschnitt von 12 Sitzungen (Bereich 6-18), jeweils eine Sitzung pro Woche, wurde durchgeführt und ergab insgesamt einen Dosisbereich von 4-12.5 J / cm (2).

Die klinische Wirkung wurde mit Fotos, Biopsien, und spezifischen klinischen Scores beurteilt. Die Patienten wurden für 6 und 12 Monate bei Psoriasis, 12 Monate bei Mycosis fungoides und 4 Monaten bei den übrigen Bedingungen gemonitort.

ERGEBNISSE: Wir beobachteten eine komplette Remission in mehr als 50% der Patienten mit Plaque-Psoriasis und palmoplantare Dermatosen, bzw. eine komplette Remission bei allen Patienten mit Mycosis fungoides, ausgezeichnete Repigmentierung in einem Drittel der Vitiligo-Patienten, das Nachwachsen der Haare in drei Patienten mit Alopecia areata, eine allgemeine Verbesserung der Prurigo nodularis, eine partielle Remission bei Patienten mit Morphea, und eine komplette Remission in der Mehrzahl der Patienten mit genitalen Lichen sclerosus und Granuloma anulare.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Unsere Studie bestätigt die Verwendung von monochromatischen Excimer-Licht als eine sinnvolle Wahl für die Behandlung von Psoriasis, Vitiligo und Mycosis fungoides; wir berichteten zum ersten Mal, dass monochromatisches Excimer-Licht eine therapeutische Reaktion bei Prurigo nodularis, Morphea , genitale Lichen sclerosus und Granuloma anulare erzeugt.

Autoren:     Nisticò SP; Saraceno R; Schipani C; Costanzo A; Chimenti S
Titel:     Different applications of monochromatic excimer light in skin diseases.
Quelle:     Photomedicine and laser surgery; VOL: 27 (4); p. 647-54 /200908/

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